Wie entsteht Prostatakrebs?
Warum ein Mann an Prostatakrebs erkrankt, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Zu den risikoerhöhenden Faktoren zählen zunehmendes Alter, bestimmte Ernährungsgewohnheiten und eine familiäre Veranlagung. Testosteron und häufiger Geschlechtsverkehr haben dagegen keinen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko.
Prostatakrebs entsteht, wenn sich Zellen in der Prostata krankhaft verändern und beginnen, sich unkontrolliert zu teilen. Aus diesen veränderten Zellen kann sich mit der Zeit ein Tumor entwickeln. Im weiteren Verlauf können Krebszellen auch in umliegendes Gewebe eindringen oder sich im Körper ausbreiten und Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden.
Warum entsteht Prostatakrebs?
Die genauen Ursachen für Prostatakrebs sind bis heute nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch verschiedene Faktoren, die das Risiko erhöhen können. Dazu zählen vor allem das steigende Alter, bestimmte Lebensgewohnheiten sowie genetische Einflüsse.
Alter als wichtigster Risikofaktor
Das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, nimmt mit zunehmendem Alter deutlich zu. Die Erkrankung tritt vor allem bei älteren Männern auf und wird bei jüngeren Männern nur selten diagnostiziert.
Einfluss von Lebensstil und Ernährung
Auch der Lebensstil spielt eine Rolle. Eine unausgewogene Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel können das Risiko erhöhen. Umgekehrt tragen eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und ein normales Körpergewicht zur Vorbeugung bei.
Genetische Veranlagung
Eine familiäre Häufung kann das Risiko ebenfalls steigern. Wenn nahe männliche Verwandte wie Vater oder Bruder an Prostatakrebs erkrankt sind, besteht ein höheres Erkrankungsrisiko – oft auch in jüngerem Alter.
Rolle von Entzündungen und Genveränderungen
Neuere Studien deuten darauf hin, dass Entzündungsprozesse im Körper sowie bestimmte genetische Veränderungen an der Entstehung von Prostatakrebs beteiligt sein könnten. Die genauen Zusammenhänge sind jedoch noch nicht vollständig erforscht.
Was kein Risiko darstellt
Früher wurde angenommen, dass Testosteron oder häufiger Geschlechtsverkehr das Risiko erhöhen. Diese Annahmen gelten heute als widerlegt. Allerdings kann Testosteron das Wachstum eines bereits bestehenden Tumors beeinflussen.